Was ist das / Wie funktioniert es
Remko ist Spezialist für Klimatechnik und Wärmepumpen. Im Heizkörpersegment bietet das Unternehmen hochentwickelte Wand-, Decken- und Truhen-Gebläsekonvektoren (wie die Remko KWK-Reihe) an.
Diese Geräte enthalten einen hocheffizienten Kupfer-Aluminium-Wärmetauscher und stufenlos geregelte EC-Tangentiallüfter. Im Heizbetrieb liefern sie auch bei Vorläufen von typischerweise nur etwa 35 °C kräftige Warmluftströme. Im Sommerbetrieb durchströmt kaltes Wasser (typischerweise etwa 7 bis 12 °C) den Wärmetauscher, und das Gerät kühlt und entfeuchtet den Raum wie eine vollwertige Klimaanlage.
Wann ist es sinnvoll
Sehr gut geeignet für Gebäude mit Wärmepumpensystemen, in denen nicht nur energieeffizient geheizt, sondern im Sommer auch aktiv gekühlt werden soll.
In der Abgrenzung zu passiven Heizkörpern ermöglichen Remko Gebläseradiatoren echte Raumkühlung mit Taupunktunterschreitung und Feuchtigkeitsabfuhr über eine integrierte Kondensatwanne. Gegenüber lauten mobilen Klimageräten arbeiten die stationären EC-Konvektoren mit sehr niedrigen Betriebsgeräuschen (typischerweise ab rund 20 bis 28 dB im Flüsterbetrieb).
Worauf achten
Für den Kühlbetrieb muss zwingend ein Kondensatablauf (Schlauchleitung mit Gefälle) zum Abwassernetz installiert werden.
Kühlwasserführende Rohrleitungen müssen dampfdiffusionsdicht isoliert werden (z. B. mit Armaflex), um Schwitzwasserbildung an den Zuleitungen zu verhindern. Zudem wird ein 230-V-Stromanschluss am Gerät benötigt.
Häufige Fragen
Kann ein Remko Konvektor eine Klimaanlage ersetzen?
Ja, bei Kaltwasserversorgung durch die Wärmepumpe kühlt und entfeuchtet das Gerät wie eine Klimaanlage.
Welche Geräuschpegel entstehen im Betrieb?
Dank modulierender EC-Ventilatoren liegt der Schalldruckpegel im Teillastbetrieb typischerweise bei rund 20 bis 25 dB.
Muss Kondenswasser abgeleitet werden?
Nur beim Kühlbetrieb im Sommer fällt Kondensat an, das über einen Schlauch abgeführt werden muss.
Eignen sich die Geräte für den Heizbetrieb im Altbau?
Ja, sie ermöglichen den Betrieb von Wärmepumpen auch bei älteren Heiznetzen mit Vorlauftemperaturen von typischerweise etwa 35 bis 45 °C.